Unterkotzau (Oberfranken)

Brauerei Falter - 1734 bis 2008

Hirschberger Straße 6
95030 Hof - Unterkotzau
Tel.: 09281 / 76909-0


Kärwa am letzten Sonntag im Oktober


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Internet www.falter-hof.de

Scherdel schluckt Brauerei Falter
Paukenschlag für den regionalen Biermarkt: Mit Wirkung zum 1. Mai 2008 führt die Brauerei Scherdel den Geschäftsbetrieb der Brauerei Falter in Unterkotzau bei Hof weiter. Gesundheitliche Gründe der Geschäftsführerin Anja Falter seien dafür ausschlaggebend gewesen, erklärten beide Unternehmen dazu am Freitag. Kurzfristig und überraschend sei es zu der Zusammenarbeit gekommen.
Die Falter GmbH, derzeit bestehend aus den Geschäftszweigen Brauerei, Gastronomie, Zeltverleih und Automatenvertrieb, bleibe bestehen. Lediglich die Sparte Brauerei, für die vor allem Geschäftsführerin Anja Falter federführend verantwortlich war, sei aus gesundheitlichen Gründen an die Brauerei Scherdel abgegeben worden.
Ich bin froh, dass wir eine gute Lösung für die Bierstadt Hof mit einem fairen Partner gefunden haben, der langfristig den Standort Hof erhalten will und sein Engagement in der Region ausweitet, sagte Anja Falter.
Die in den Braubetrieb eingebundenen Mitarbeiter würden bis auf einen von Scherdel übernommen, die weiteren 19 Mitarbeiter unverändert in der Falter GmbH beschäftigt. Über die Zahl der Menschen, die derzeit bei der Brauerei Falter arbeiten, machte ein Scherdel-Sprecher am Freitag keine Angaben. Ebenso schwieg er auf Fragen zum Ausstoß, Jahresumsatz und zur Zukunft der Marke Falter.
Bier aus der traditionsreichen Hofer Familienbrauerei gebe es bis auf Weiteres. Der Braubetrieb in Unterkotzau werde bis Mitte des Jahres fortgeführt, die Braustätte dann geschlossen. Aus wirtschaftlichen Gründen ist dies leider nicht zu vermeiden, sagte Michael Krasser, Geschäftsführer der Brauerei Scherdel.
Wir freuen uns jedoch darüber, die Mitarbeiter aus dem Braubetrieb in der Brauerei Scherdel beschäftigen zu können, so Krasser weiter. Das eigens für das Hofer Volksfest eingebraute Falter-Festbier soll auch in diesem Jahr ausgeschänkt werden.
Erschienen in der Frankenpost am 03.05.2008